Einblick in die Ausbildung – Pump & Roll

Damit unsere Kameraden und Kameradinnen sich jederzeit auf die verschiedensten Einsatzmeldungen einstellen können, ist eine regelmäßige Ausbildung unerlässlich. Neben den regelmäßig geübten Einsatzlagen wie Gebäudebränden, kann es, aufgrund der aktuellen Wetterlage, zu einem besonders heiklen und gefährlichen Einsatzszenario kommen, Wald- und Vegetationsbränden.

Wie bei den meisten Lagen, ist die richtige Technik entscheidend für den Erfolg des Einsatzes. Im Bereich der Vegetationsbrände ist, bei Verwendung eines Löschfahrzeugs mit Wassertank, Pump and Roll eine gut zu beherrschende und wirksame Methode.

Dabei wird der Löschangriff nicht stationär aufgebaut, wie es z.B. bei Gebäudebränden üblich ist, sondern bewusst flexibel gehalten, um mit möglichst geringem Aufwand und größtmöglicher Sicherheit zum Einsatzerfolg zu kommen.

Damit ein möglichst geringer Aufwand erreicht werden kann, werden D-Druckschläuche verwendet. Diese eignen sich, durch ihr geringes Gewicht, hervorragend um sich während des Löschangriffs fortzubewegen, ohne eine zu schnelle Erschöpfung zu haben.
Gleichzeitig kann, bei Eintritt einer Gefahr für die Kameraden, ein schneller Rückzug angetreten werden.

Löschdrachen erorbern das Feuerwehrgerätehaus

Am 01.02.2015 wurde nun offiziell, aufgrund riesiger Resonanz, unsere Kinderfeuerwehr gegründet.
Nach den bisherigen Schnupperdiensten war die Entscheidung klar, wir gründen eine Kinderfeuerwehr. Denn die Kinder kamen nicht nur zahlreich, es wurden jedes Mal mehr. Und sie hatten jedes Mal mehr Spaß. Und so freut es uns diese wilde Horde in unseren Reihen begrüßen zu können.
Auch einen Namen gibt es schon, „Die Löschdrachen„.

Die offizielle Gründungsfeier findet am 22.03.2015 um 10 Uhr im DGH Weyhausen statt.
Hierzu sind nicht nur künftige Mitglieder, sondern auch alle Anderen herzlichst eingeladen.

Einsatz des hydraulischen Rettungssatzes

An diesem Freitag hatten wir, im Rahmen unseres Ausbildungsdienstes, wieder einmal die Möglichkeit an einem ausgemusterten Pkw den Einsatz unseres hydraulischen Rettungsgerätes zu üben.

In zwei Durchgängen wurde je eine Seite des Pkw geöffnet. Zudem konnten wir einen interessierten Gast begrüßen, der sich das Ganze einmal aus nächster Nähe anschaute.
Bei der ersten Öffnung wurde eine große Seitenöffnung, auf der rechten Seite, durchgeführt. Hierzu wurde mit dem Öffnen der hinteren Tür begonnen und anschließend die B-Säule entfernt. Durch das Entfernen der B-Säule konnte die Beifahrertür einfach aufgeklappt werden und der Patient aus dem Auto gerettet werden.

Für den zweiten Teil der Öffnung des Fahrzeugs wurde zunächst die Frontscheibe entfernt, um mit dem „Patienten“ reden zu können. Laut Szenario hatte sich in diesem Fall, der Fuß des Fahrers unter dem Bremspedal verklemmt. Um ihn hieraus zu befreien musste die Fahrertür entfernt werden und anschließend der Fußraum vergrößert werden.

Wieder einmal zeigte sich, dass die Arbeit mit dem hydraulischen Rettungssatz, nicht nur Kraft benötigt, um die Geräte zu bedienen, sondern auch das Wissen über Schwachstellen der Konstruktion, sowie variablem Einsatz der Gerätschaften die Zeit bei der Rettung von verunfallten Personen drastisch verkürzen kann.

Bilder vom Dienst